[Monats-Challenge] Oktober: 3 Liter Wasser

[Monats-Challenge] Oktober: 3 Liter Wasser

Hallo Zuckerpuppen! Heute führe ich die [Monats-Challenge] ein. Ich werde mir ab sofort jeden Monat selber eine Herausforderung stellen und damit ein Thema in den Fokus rücken, mit dem ich bisher Schwierigkeiten hatte, oder ganz einfach etwas verbessern möchte. Diese Herausforderungen können aus allen Bereichen kommen: Sport, Bewegung, Ernährung oder Lifestyle.

Vorteile von Wasser

Wir fangen mit einem wichtigen Aspekt einer gesunden Ernährung an: dem Trinken.

Wasser ist wichtig. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der menschliche Körper besteht, abhängig von einige Faktoren wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht, aus durchschnittlich 50-60% Wasser. Wasser unterstützt unsere Organe und die Verdauung, hilft beim Abnehmen, verhindert Schmerzen, hilft gegen Müdigkeit, spült Giftstoffe aus unserm Körper, verbessert die Laune und macht eine jugendlich pralle Haut. Diese Vorteile zu ganzen 0 Kalorien.

Dennoch ist Wasser trinken keine meiner Stärken. Es gibt Tage da komme ich auf keinen halben Liter. Ich bin eine Rosine, wenn es darum geht hydriert zu bleiben. Mit Säften und Softdrinks geht es leichter, aber nicht besser. Diese Getränke sind Gift pur, voller Chemie und Zucker; Krankmacher die mit bunter Werbung und falschen Suggestionen gerne mal auf natürlich, gesund und kalorienarm machen. Weil Trinken mein größtes Defizit ist, möchte ich diesem Thema meine erste Challenge widmen.

img_2119Die Herausforderung

Ich fodere mich selber dazu heraus den ganzen Monat Oktober über täglich 3 Liter stilles Wasser zu trinken. Dabei werde ich Körper und Geist beobachten und Veränderungen hier dokumentieren. Um den Überblick zu halten habe ich mir in windeseile eine druckbare Vorlage gebastelt, die ich in meinen Kalender klemmen werde. Ihr könnt sie euch gerne auch ausdrucken. Jeder ist eingeladen sein Trinkverhalten zu optimieren.

Zeitgleich verzichte ich den ganzen Oktober über auf sämtliche Säfte (mit einer kleinen Ausnahem, von der ich euch hoffentlich Mittwoch erzählen kann), Softdrinks und Zucker im Kaffee (und damit wohl auch auf Kaffee an sich).

Tipps um am Ball zu bleiben

Da ich weiß wie schwer ich mich mit dem Trinken tue, habe ich Tipps gesucht, die mir helfen können mein Vorhaben zu erreichen. Folgende Tipps habe ich besonders oft gelesen:

  1. Stelle einen Wecker im Handy, der dich einmal die Stunde daran erinnert zu trinken.
  2. Habe immer eine Flasche Wasser in Griffweite.
  3. Kaufe die eine schöne Wasserflasche, die du gerne bei dir hast.
  4. Direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter Wasser trinken.
  5. Schreibe mit und behalte den Überblick.

Ich habe eine tolle pinke Flasche mit Strohhalm, die ich im Oktober nicht mehr aus der Hand geben werde und ein Printable für das Tracking. Der Wecker im Handy ist auch gestellt. Ich bin also gerüstet und freue mich darauf zu sehen was passiert.

Inspiration und Information

Auf Pinterest habe ich begonnen eine Pinnwand speziell für das Thema Wasser trinken anzulegen. Wer ein wenig stöbern will: hier entlang.

Meine Erfahrungen
Tag 1

oktober-tag1Schon am Vorabend habe ich mir meine pinke Flasche (800 ml) neben das Bett gestellt. Noch ehe ich aufgestanden bin hatte ich die Hälte de Flasche leer. Bis Mittag hatte ich zwei Flaschen getrunken und lag dami in meinem Zeitplan. Vor allem hatte ich schon doppelt so viel getrunken wie üblich und fühlte mich voll. Dann ging es in die Arbeit. Dort habe ich im Stress das Trinken vergessen, so dass ich die übrigen zwei Flaschen um 22 und 23 Uhr auf einmal geleert hatte. Tag 1 habe ich das Ziel nur knapp erreicht. Bis auf das ich den halben Tag im Badezimmer verbracht habe, gab es keine Veränderung.

Tag 3

Heute habe ich frei und habe ausgeschlafen. Die ersten zwei Flaschen waren wie die letzten zwei Tage sehr einfach und bis zum frühen Nachmittag leer. Danach tue ich mich deutlich schwerer. Die dritte Flasche vergesse ich regelrecht, da ich keinerlei Durst verspüre, so dass ich mich meist gegen 18 Uhr zum Abendessen dazu quäle. Die vierte Flasche fällt dann noch schwerer, so dass ich sie aus Pflichterfüllung heraus kurz vor dem Schlafengehen trinke, was dazu führt, dass ich nun auch mal schaue wie mein Badezimmer nachts aussieht. Meine Blase ist einfach zu klein. Ich habe auch den dritten Tag mit 3 Litr geschafft.  So weit bin ich ganz stolz auf mich. Ich muss aber sagen, dass eine der Flaschen mittlerweilen ungesüßter Tee ist, da es kalt und regnerisch ist. Ich bilde mir übrigens ein, dass die Dellen an den Oberschenkeln weniger werden. Werde das mal im Auge behalten.

Tag 4

Aufgeben gilt nicht. Dennoch war ich heute kurz davor. Irgendwie habe ich das trinken einfach vergesse. Die ersten zwei Flaschen gingen super und dann war der Gedanke weg. Ich war schon kurz  davor, nur mit 1,6 Liter ins Bett zu gehen. Doch dann kam das schlechte Gewissen und ich habe zwei Flaschen Wasser getrunken während ich durch die Wohung gewetzt bin, um meine Wärmflasche zu suchen. Der Erfolg, ich war nachts seeeehr oft auf Toilette. 😀 Trotzdem bin ich froh, die 3 Liter erneut geschafft zu haben, auch wenn ich sie nicht so knapp vor dem Schlafengehen trinken sollte.

Tag 8

plantnannyIch kann es selber kaum fassen, aber heute habe ich bereits Tag 8 geschafft. 8 Tage 3 Liter Wasser. So Hydriert war ich wohl noch nie in meinem Leben. Noch immer fallen mir die Flaschen 3 und 4 am schwersten. Und auch heute habe ich die letzten 800 ml nur eine Stunde vor dem zu Bett gehen getrunken. Ich sollte früher daran denken, dann schlafe ich auch ruhiger, aber ich bin erst Mal froh, überhaupt mein Ziel zu erreichen. Heute habe ich eine tolle App entdeckt namens Plant Nanny. Sie erinnert dich ans trinken und damit gießt du zeitgleich einen kleinen Samen, der zu einer Blume heranwächst. Mit den kleinen Animationen eine süße Motivation. Erinnert mich ein wenig an den Tamagotchi aus meiner Kindheit. Übrigens hatte ich heute 3 Liter Tee. Es ist mir einfach viel zu kalt.

Tag 10

Gestern und heute habe ich die 3 Liter nicht geschafft. Schade über mein Haupt. Irgendwie ist mir der Tag nur so zwischen den Fingern verronnen zwischen all den ToDos (Einkaufen, Reifenwechsel, Ausmisten und Aufräumen), dass ich nicht dazu gekommen bin meine Flasche oft genug aufzufülleen. Ich habe nur 3 Flaschen und damit 2,4 Liter geschafft. Ich bin ein wenig zerknirscht und werde Morgen ganz sicher wieder meine 3 Liter knacken. Gillie meine Trinkpflanze (Plant Nanny) wird es mir danken. Doch ich hake die Tage einfach ab ohne ihr hinterher zu Trauern. Ich habe  über 2 Liter getrunken und deutlich mehr, als ich es ohne Oktober-Challenge getan hätte. Krone richten und weiter gehts.

Tag 18

Die letzten Tage bin ich allesamt gescheitert. Ich finde es in meiner Freizeit viel schwerer ans Trinken zu denken. Ich bin viel unterwegs und immer an machen. Mal hier mal da. Zwar steht die Flasche Wasser neben mir, aber dort staubt sie nur ein. Gestern bin ich nicht mals auf einen Liter gekommen. Ich merke aber das mein Körper sofort meckert. Ich wache nachts durstig auf, was ich an den Tagen mit genug Flüssigkeit über den Tag nicht hatte. Auch fühle ich mich schneller müde. Ich versuche heute noch so viel Wasser wie möglich in mich hinein zu pumpen und morgen wieder die 3 Liter zu schaffen.

Tag 22

Komisch. Mir fällt das Trinken unfassbar schwer, obwohl ich merke, dass ich Durst habe. Gar kein gutes Zeichen! Ich quäle mit ein wenig mit jedem Schluck, weiß aber auch dass ich es dringend brauche. Ich fühle mich müde und schlapp und habe auch öfter „Hunger“. Natürlich habe ich keinen Hunger, aber der Körper verwechselt das gerne. Momentan trinke ich überwiegend Strawberry-Cheesecake-Tee. Sicher nicht die gesündeste Alternative, aber mit den enthaltenen Stevia-Blättern und dem süßen Geschmack, kann ich so auch meinen Süßhunger überlisten. Manchmal muss man auch auf die kleinen Taten stolz sein.

Fazit

Ich habe es nicht geschafft an allen Tagen meine 3 Liter Wasser / Tee zu trinken. Dennoch habe ich gemerkt wie ich weniger Heißhunger hatte, weniger Hunger im allgemeinen und mich deutlich fitter gefühlt habe. Zu dem sind meine täglichen Gewichtsschwankungen weniger gewesen. Ich hatte kein Kopfweh trotz Föhn, war weniger müde und meine Haut ein wenig praller. Trotz all der erlebten und gespürten Vorteile ist ausreichend Trinken für mich eine deer größten Herausforderungen. Es kostet mich Überwindung, langweilt mich geradezu. Somit bleibt es wohl meine größte Herausforderung bis meine Basalganglien diesen Prozess erlernt haben.

Deine Erfahrungen
  1. Wieviel trinkst du täglich?
  2. Mit welchen Tricks schaffst du es mehr zu trinken?
  3. Wie stehst du zu Säften, Softdrinks und Co.?

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