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ein Lifestyleblog


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[kleine Sünde] Zimtsterne

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[Nahrungsmittel] Der Hafer

[Nahrungsmittel] Der Hafer

Der Hafer: Der Oat-ober war super lecker und ich hatten einen riesigen Spaß mich durch die Welt das Hafer zu probieren. Ein Monat lang habe ich diverse Rezepte rund um den Hafer zubereitet und natürlich verspeist. Zuvor kannte ich den Hafer primär in meinem Morgenmüsli. Nun bin ich vor allem in die Brokkoli-Haferflocken-Bratlinge verliebt. Bereits zu Beginn habe ich in aller Kürze und Würze zusammengefasst, warum ich einen Monat lang den Fokus auf Hafer gelegt habe. Er ist preisgünstig, macht satt und ist auch noch gesund. Yeah!
Hafer – Die Alleskörner

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Während meiner Oat-ober-Zeit hat die Initiative/Imagekampagne Hafer- Die Alleskörner sich bei mir gemeldet und wollten meinen Feldzug im Namen des Hafer unterstützen. Dafür gab es ein umfangreiches Produktpaket mit verschiedenen Hafer-Produkten. Einen herzlichen Dank! <3 Die Produkte habe und werde ich in diverse Rezepte einfließen lassen. Es gibt in den Rezepten keine besonderen Nennungen, da es für das Rezept völlig unrelevant ist, welche Haferflocken ihr benutzt. Dafür breche ich hier nun noch einmal eine Lanze für den Hafer, als heimisches Superfood.
Gesundheit und Wohlbefinden

Hafer ist eine einheimische Pflanze die bereits seit Jahrunderten in Europa angebaut wird. (In Polen sind etwa 5000 v. Chr. die ältesten Nutzungsnachweise von Haferzu finden. In Mitteleuropa gibt es Nutzungsbelege seit 2400 v. Chr.)  Sie gilt als „Gesundungsfrucht“, welche zur Regeneration der Böden beitragen kann. Ich bin aber kein guter Landwirt, ich bin nicht mal ein guter Basilikum-am-Leben-Halter. von daheer interessiert mich ein ganz anderer Aspekt. Das Thema Gesundheit liegt mir am Herzen. Das was der Hafer für die Böden tun kann, kann er auch für unseren Körper tun: Aufgrund seines Nährstoffprofils trägt er zu einer ausgewohenen und gesunden Ernährung bei.

Nährstoffe
Haferflocken und andere Haferprodukte sind zumeist Vollkornprodukte. Diese werden schonend aus allen Bestandteilen des Haferkerns hergestellt. Dieser Haferkern besteht aus dem Mehlkörper, dem Keim und den Randschichten. Vor allem in Keim und Randschichten sind die wertvollen Vitamine, Minderalstoffe und Ballasstoffe. Hier eine kurze Auflistung (aus einer Info-Broschüre zu Hafer):
naehrwerte-hafer
Wer jetzt denkt, „Wow super hat ja echt viel so Klimbims, aber brauche ich das wirklich?“, hier die Antwort. JA ganz, ganz dringend sogar.
  • Mineralstoffe, Spurenelemtene und Vitamine
    Mineralstoffe sind eheblich an der Regulierung des Wasserhaushaltes, am Energiestoffwechsel und am Knochenaufbau beteiligt. Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen, davon brauchen wir täglich aber nur sehr wenig. Unter 0,02 Gramm. Vitamine schützen den Körper vor außeren Einflüssen wie Belastungen und unterstützen viele Stoffwechselabläufe. Da wir Vitamine nicht selber produzieren können müssen wie sie einfach Essen.
  • Fettsäuren
    Fett ist zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine notwendig. Fett macht nicht Fett, sondern ganz im Gegenteil gesund und klug und schön. (Die Dosis macht das Gift)
  • Kohlenhydrate
    Kohlenhydrate sind ein wenig in Verruf geraten und gelten als Dickmacher, dabei sind sie zuverlässige Energielieferanten. Vollkornprodukte enthalten vor allem langgkettige Kohlenhydrate, die nur langsam in Glucose gespalten werden und so auch nur langsam ins Blut gelangen. Dadurch fühlen wir uns länger satt und bekommen keine Heißhungerattacken. Und ganz nebenei werden wir dadurch glücklich 😉 Einfach gesagt. Kompliziert heißt das: Kohlenhydratreiche Lebensmittel werden im Körper zu Glucose abgebaut, wodurch Prozesse in Gang kommen, an deren Ende aus der Aminosäure Trytophan im Gehirn das Monoamin Serotonin gebildet wird. Serotonin ist unsere Glücksdroge, es regelt zum Beispiel Hunger, Schlaf und Wohlbefinden. Um viel von der Glücksdroge zu bekommen muss viel Trytophan ins Gehirn gelangen. Dies passiert, wenn wir viele komplexe Kolenhydrate mampfen!
  • Ballaststoffe
    Ballaststoffe sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die in unserem Darm nicht abgebaut werden können. Sie sind jeddoch sehr wichtig für den Stoffwechseln, die Verdauung so wie das Herz-Kreislauf-System. Die löslichen Ballaststoffe, vor allem das Beta-Glucane, sind Quellstoffe die im Stoffwechsel- und Verdauungsprozess wirken. Sie schützen kurz gesagt die Darmschleimhäute und verlängern die Nährstoffaufnahme im Dünndarm. Dadurch steigt unser Blutzuckerspiegel langsamer an. Gleichzeitig nimmt ihre große Oberfläche überflüssige Stoffe im Darm auf, u.a. Gallensäure. Da der Körper neue Gallensäure mit Hilfe von Cholerestin bilden muss, kann Beta-Glucane dazu beitragen das Cholerstin-Level auf einem gesunden Maß zu halten. Die unlöslichen Ballaststoffe fungieren übrigens als Füllstoffe und aktivieren die Darmbewegungen und regen somit unsere Verdauung an.
  • Eiweiß
    Eiweiß ist ein lebenswichtiger Grundstoff den wir für den Stoffwechsel, den Aufbau von Gewebe und Muskeln und die Produktion lebenswichtiger Enzyme und Hormone benötigen. Die regelmäßige Versorgung mit Eiweiß erhält unsere körperliche Leistungsfähigkeit.

So viel dazu in aller Kürze. Die Informationen habe ich großteils von der Initaitve Hafer – Die Alleskörner. Noch mal ein großes Danke 😀 Ich finde das klingt ganz super, vor allem für ein so ostengünstiges Produkt, dass nicht mal lange Reisen auf sich nehmen muss, um auf unseren Tellern zu landen.

.Kleine Produktkunde

Hafer kann man in diversen Formen in den Geschäften finden. Schon der ganze Kern kann abgepackt gekauft werden (meist in Bio- und Reformhäusern). Weiterverarbeitet findet manden Hafer u.a. als:

  • kernige Haferflocken – der ganze Kern wird zu einer Flocke ausgewalt
    (in Müsli, Gebäck, Müsliriegeln, angeröstet als Dessert)
  • Hafergrütze – der ganze Kern wird in in Stücke geschnitten
    (zubereitet wie Milchreis oder Risotto, als Beilage)
  • zarte Haferflocken – Hafergrütze wird zu feinen Flocken gewalzt
    (in Müsli, Gebäck, Müsliriegel, als Dessert, Porrdige, Pfannkuchen, Panade, Aufläufe, Gemüse- und Fleischpfannen)
  • Hafermehl – fein gemahlene Hafergrütze
    (die backtechnischen Eigenschaften von Hafermehl erlauben das substituieren von 1/3 der angegebenen Mehlmenge, bei Backwaren)
  • Haferkleie – besteht größtenteils aus den Randschichten und dem Keim des Haferkerns. Sie hat einen besonders hohen Gehalt an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Je nach Variante ist der Ballaststoffgehalt um 40-80% höher als bei Haferflocken. Haferkleie wird als Gries oder in Form von löslichen Flocken angeboten. Für den Gries werden Randschichten und Keim grob gemahlen. Die löslichen Haferkleie-Flocken werden aus gemahlenen Haferkleie-Gries hergestellt.
    (Müsli, Gebäck, Porrdige, Pfannkuchen, warme Süßspeisen)
  • lösliche Haferflocken – werden aus Hafervollkornmehl zu hauchdünnen Flocken gewalzt, die sich in Flüssigkeit auflösen
    (Shakes, Dips, Suppen, Panaden, Fleisch- oder Gemüßeklöße, Desserts, Kinder- und Krankennahrung)
  • Hafercerealien – entstehen mthilfe unterschiedlicher Herstellungsverfahren. U.a. werden sie mit anderen Zutaten zu einem „Teig“ verarbeitet, der in Form gepresst wird. Fürgepuffte Cerealien werden die ganzen Kerne Dampf und Druck ausgesetzt. Bei plötzlichen Druckabfall blähen sich die Kerne auf und erstarren.
    (Müsli)
  • Haferdrink – dafür wird der Haferkern gemahlen und mit Ferment und Wasser versetzt. Nach Abscheidung der unlöslichen Bestandteile bleibt eine süßliche Flüssigkeit, der Haferdrink. Dieser wird ultrahoch erhitzt und steril abgefüllt.
    (als Alternative zur Kuhmilch)

Ich bin wirklich errstaunt, wie vielseitig Hafer ist und das ist nur Hafer. Alles aus einem einzigen Kern. Ich bin wirklich glücklich über den Hafer und habe ihn als festen Bestandteil in meiner Ernährung eingebaut. Selten vergeht ein Morgen ohne Haferflocken und wenn ein Rezept nach ein wenig Mehl verlangt wird es Hafermehl, vor allem wenn es nur darum geht Flüssigkeit aufzunehmen. Ansonsten sind 30% Hafer in meinen Kuchen, Broten und Keksen.

Rezepte mit Hafer

Da hier nach einem Neustart noch alles in den Kinderschuhen steckt gibt es noch nicht so viele Rezepte wie es in meiner Küche gibt. Aber es werden nach und nach mehr. Gerne dürft ihr mir eure Lieblings-Hafer-Rezpte in den Kommentaren hinterlassen. <3 Auch ohne Oat-ober geht es haferlastig weiter.

Alle Rezepte findet ihr hier.

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[Porridge] Pumpkin Pie Oats

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Pumpkin Pie Oats: Der Oat-ober ist zuende. Diese Kreation ist die letzte hier im Oktober, aber ganz sicher nicht das letzte Rezept mit Hafer, den ich wirklich lieben gelernt habe. Er ist einfach wahnsinnig Vielseitig. Dies ist das erste Rezept in dem ich das selbstgemische […]

[Gewürzmischung] Pumpkin Pie Spice

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Ich liebe den Herbst und ich liebe alles mit Kürbis. Kürbis ist Herbst! In USA gibt es überall Pumpkin mit Pumpkin Pie Spice. Leider kann man die Gewürzmischung in Deutschland nicht so einfach kaufen, es steht nunmal nicht neben Paprika im Regal. Bisher habe ich […]

[Vegetarisch] Haferflocken-Brokkoli-Bratlinge

[Vegetarisch] Haferflocken-Brokkoli-Bratlinge

Haferflocken-Brokkoli-Bratlinge: Der Oat-ober geht weiter und auch langsam dem Ende zu. Ich habe nicht halb so viel geschafft wie ich es gerne würde. Aber vielleicht habe ich mir auch einfach nur zu viel vorgenommen. Zumindest habe ich geschafft, euch auch ein herzhaftes Haferflocken-Rezept zu präsentieren. Meistens nutze ich die Haferflocken eher süß als herzhaft ^^ Die Bratlinge habe ich vergangene Woche im Rahmen meinen Food-Preps gemacht. Dazu gab es Ofengemüse, ein wenig Putenbrust mir Kokos-Sauce und Linsen-Kokossuppe. Ich bereite nicht regelmäßig Essen vor. Oft fehlt mir die Muse. Doch diesmal hatte ich alles im Haus, da ich all die leckeren Gerichte schon viel früher kochen wollte. Somit waren auch die Lebensmittel an dem Punkt an dem ich sie besser verarbeite, denn weggeschmissen wird bei mir nichts.

Food-Prep ist eigentlich super. Ich Stand gut zwei Stunden in der Küche und hatte die ganze Woche zu essen. Beim schnellen Hunger war somit immer was leckeres fertig. Somit kam ich gar nicht auf die glorreiche Idee zu Fertigfraß zu greifen! Ich liebe diese Haferflocken-Brokkoli-Bratlinge übrigens abgöttisch. So kann ich mir ein wenig mehr Gemüse untermogeln und dank dem Käse (ich bin ein echter Käse-Junkie) sind sie wunderbar würzig, herzhaft und ersetze jedes Junkfood. <3

Haferflocken-Brokkoli-Bratlinge

2016-10-24
: 4 Portionen
: 30 min
: easy

Ein leckeres Rezept um ein wenig mehr Gemüse in seine Ernährung zu mogeln. So lecker, dass man gerne auf Fleisch verzichtet.

By:

Ingredients
  • 250g Brokkoli
  • 100g Haferlfocken
  • 1 Ei
  • 25g Sesam
  • 50g Quark
  • 100g Käse (gerieben/würzig)
  • 1 Zwiebel
  • 1/2TL Gemüsebrühe
  • Muskat
  • Öl
Directions
  • Step 1 Brokkoli fein raspeln. Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
  • Step 2 Brokkoli mit den Haferflocken, dem Käse, Sesam und Ei verrühren.
  • Step 3 Die Masse kräftig würzen und gut vermengen.
  • Step 4 Anschließend 20 Minuten ziehen lassen.
  • Step 5 Danach kleine Kugeln daraus formen und zu Bratlingen drücken.
  • Step 6 In heißem Öl anbraten.

My Favourite

[Monats-Challenge] Oktober: 3 Liter Wasser

[Monats-Challenge] Oktober: 3 Liter Wasser

Hallo Zuckerpuppen! Heute führe ich die [Monats-Challenge] ein. Ich werde mir ab sofort jeden Monat selber eine Herausforderung stellen und damit ein Thema in den Fokus rücken, mit dem ich bisher Schwierigkeiten hatte, oder ganz einfach etwas verbessern möchte. Diese Herausforderungen können aus allen Bereichen kommen: Sport, Bewegung, Ernährung oder Lifestyle.

Vorteile von Wasser

Wir fangen mit einem wichtigen Aspekt einer gesunden Ernährung an: dem Trinken.

Wasser ist wichtig. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der menschliche Körper besteht, abhängig von einige Faktoren wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht, aus durchschnittlich 50-60% Wasser. Wasser unterstützt unsere Organe und die Verdauung, hilft beim Abnehmen, verhindert Schmerzen, hilft gegen Müdigkeit, spült Giftstoffe aus unserm Körper, verbessert die Laune und macht eine jugendlich pralle Haut. Diese Vorteile zu ganzen 0 Kalorien.

Dennoch ist Wasser trinken keine meiner Stärken. Es gibt Tage da komme ich auf keinen halben Liter. Ich bin eine Rosine, wenn es darum geht hydriert zu bleiben. Mit Säften und Softdrinks geht es leichter, aber nicht besser. Diese Getränke sind Gift pur, voller Chemie und Zucker; Krankmacher die mit bunter Werbung und falschen Suggestionen gerne mal auf natürlich, gesund und kalorienarm machen. Weil Trinken mein größtes Defizit ist, möchte ich diesem Thema meine erste Challenge widmen.

img_2119Die Herausforderung

Ich fodere mich selber dazu heraus den ganzen Monat Oktober über täglich 3 Liter stilles Wasser zu trinken. Dabei werde ich Körper und Geist beobachten und Veränderungen hier dokumentieren. Um den Überblick zu halten habe ich mir in windeseile eine druckbare Vorlage gebastelt, die ich in meinen Kalender klemmen werde. Ihr könnt sie euch gerne auch ausdrucken. Jeder ist eingeladen sein Trinkverhalten zu optimieren.

Zeitgleich verzichte ich den ganzen Oktober über auf sämtliche Säfte (mit einer kleinen Ausnahem, von der ich euch hoffentlich Mittwoch erzählen kann), Softdrinks und Zucker im Kaffee (und damit wohl auch auf Kaffee an sich).

Tipps um am Ball zu bleiben

Da ich weiß wie schwer ich mich mit dem Trinken tue, habe ich Tipps gesucht, die mir helfen können mein Vorhaben zu erreichen. Folgende Tipps habe ich besonders oft gelesen:

  1. Stelle einen Wecker im Handy, der dich einmal die Stunde daran erinnert zu trinken.
  2. Habe immer eine Flasche Wasser in Griffweite.
  3. Kaufe die eine schöne Wasserflasche, die du gerne bei dir hast.
  4. Direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter Wasser trinken.
  5. Schreibe mit und behalte den Überblick.

Ich habe eine tolle pinke Flasche mit Strohhalm, die ich im Oktober nicht mehr aus der Hand geben werde und ein Printable für das Tracking. Der Wecker im Handy ist auch gestellt. Ich bin also gerüstet und freue mich darauf zu sehen was passiert.

Inspiration und Information

Auf Pinterest habe ich begonnen eine Pinnwand speziell für das Thema Wasser trinken anzulegen. Wer ein wenig stöbern will: hier entlang.

Meine Erfahrungen
Tag 1

oktober-tag1Schon am Vorabend habe ich mir meine pinke Flasche (800 ml) neben das Bett gestellt. Noch ehe ich aufgestanden bin hatte ich die Hälte de Flasche leer. Bis Mittag hatte ich zwei Flaschen getrunken und lag dami in meinem Zeitplan. Vor allem hatte ich schon doppelt so viel getrunken wie üblich und fühlte mich voll. Dann ging es in die Arbeit. Dort habe ich im Stress das Trinken vergessen, so dass ich die übrigen zwei Flaschen um 22 und 23 Uhr auf einmal geleert hatte. Tag 1 habe ich das Ziel nur knapp erreicht. Bis auf das ich den halben Tag im Badezimmer verbracht habe, gab es keine Veränderung.

Tag 3

Heute habe ich frei und habe ausgeschlafen. Die ersten zwei Flaschen waren wie die letzten zwei Tage sehr einfach und bis zum frühen Nachmittag leer. Danach tue ich mich deutlich schwerer. Die dritte Flasche vergesse ich regelrecht, da ich keinerlei Durst verspüre, so dass ich mich meist gegen 18 Uhr zum Abendessen dazu quäle. Die vierte Flasche fällt dann noch schwerer, so dass ich sie aus Pflichterfüllung heraus kurz vor dem Schlafengehen trinke, was dazu führt, dass ich nun auch mal schaue wie mein Badezimmer nachts aussieht. Meine Blase ist einfach zu klein. Ich habe auch den dritten Tag mit 3 Litr geschafft.  So weit bin ich ganz stolz auf mich. Ich muss aber sagen, dass eine der Flaschen mittlerweilen ungesüßter Tee ist, da es kalt und regnerisch ist. Ich bilde mir übrigens ein, dass die Dellen an den Oberschenkeln weniger werden. Werde das mal im Auge behalten.

Tag 4

Aufgeben gilt nicht. Dennoch war ich heute kurz davor. Irgendwie habe ich das trinken einfach vergesse. Die ersten zwei Flaschen gingen super und dann war der Gedanke weg. Ich war schon kurz  davor, nur mit 1,6 Liter ins Bett zu gehen. Doch dann kam das schlechte Gewissen und ich habe zwei Flaschen Wasser getrunken während ich durch die Wohung gewetzt bin, um meine Wärmflasche zu suchen. Der Erfolg, ich war nachts seeeehr oft auf Toilette. 😀 Trotzdem bin ich froh, die 3 Liter erneut geschafft zu haben, auch wenn ich sie nicht so knapp vor dem Schlafengehen trinken sollte.

Tag 8

plantnannyIch kann es selber kaum fassen, aber heute habe ich bereits Tag 8 geschafft. 8 Tage 3 Liter Wasser. So Hydriert war ich wohl noch nie in meinem Leben. Noch immer fallen mir die Flaschen 3 und 4 am schwersten. Und auch heute habe ich die letzten 800 ml nur eine Stunde vor dem zu Bett gehen getrunken. Ich sollte früher daran denken, dann schlafe ich auch ruhiger, aber ich bin erst Mal froh, überhaupt mein Ziel zu erreichen. Heute habe ich eine tolle App entdeckt namens Plant Nanny. Sie erinnert dich ans trinken und damit gießt du zeitgleich einen kleinen Samen, der zu einer Blume heranwächst. Mit den kleinen Animationen eine süße Motivation. Erinnert mich ein wenig an den Tamagotchi aus meiner Kindheit. Übrigens hatte ich heute 3 Liter Tee. Es ist mir einfach viel zu kalt.

Tag 10

Gestern und heute habe ich die 3 Liter nicht geschafft. Schade über mein Haupt. Irgendwie ist mir der Tag nur so zwischen den Fingern verronnen zwischen all den ToDos (Einkaufen, Reifenwechsel, Ausmisten und Aufräumen), dass ich nicht dazu gekommen bin meine Flasche oft genug aufzufülleen. Ich habe nur 3 Flaschen und damit 2,4 Liter geschafft. Ich bin ein wenig zerknirscht und werde Morgen ganz sicher wieder meine 3 Liter knacken. Gillie meine Trinkpflanze (Plant Nanny) wird es mir danken. Doch ich hake die Tage einfach ab ohne ihr hinterher zu Trauern. Ich habe  über 2 Liter getrunken und deutlich mehr, als ich es ohne Oktober-Challenge getan hätte. Krone richten und weiter gehts.

Tag 18

Die letzten Tage bin ich allesamt gescheitert. Ich finde es in meiner Freizeit viel schwerer ans Trinken zu denken. Ich bin viel unterwegs und immer an machen. Mal hier mal da. Zwar steht die Flasche Wasser neben mir, aber dort staubt sie nur ein. Gestern bin ich nicht mals auf einen Liter gekommen. Ich merke aber das mein Körper sofort meckert. Ich wache nachts durstig auf, was ich an den Tagen mit genug Flüssigkeit über den Tag nicht hatte. Auch fühle ich mich schneller müde. Ich versuche heute noch so viel Wasser wie möglich in mich hinein zu pumpen und morgen wieder die 3 Liter zu schaffen.

Tag 22

Komisch. Mir fällt das Trinken unfassbar schwer, obwohl ich merke, dass ich Durst habe. Gar kein gutes Zeichen! Ich quäle mit ein wenig mit jedem Schluck, weiß aber auch dass ich es dringend brauche. Ich fühle mich müde und schlapp und habe auch öfter „Hunger“. Natürlich habe ich keinen Hunger, aber der Körper verwechselt das gerne. Momentan trinke ich überwiegend Strawberry-Cheesecake-Tee. Sicher nicht die gesündeste Alternative, aber mit den enthaltenen Stevia-Blättern und dem süßen Geschmack, kann ich so auch meinen Süßhunger überlisten. Manchmal muss man auch auf die kleinen Taten stolz sein.

Fazit

Ich habe es nicht geschafft an allen Tagen meine 3 Liter Wasser / Tee zu trinken. Dennoch habe ich gemerkt wie ich weniger Heißhunger hatte, weniger Hunger im allgemeinen und mich deutlich fitter gefühlt habe. Zu dem sind meine täglichen Gewichtsschwankungen weniger gewesen. Ich hatte kein Kopfweh trotz Föhn, war weniger müde und meine Haut ein wenig praller. Trotz all der erlebten und gespürten Vorteile ist ausreichend Trinken für mich eine deer größten Herausforderungen. Es kostet mich Überwindung, langweilt mich geradezu. Somit bleibt es wohl meine größte Herausforderung bis meine Basalganglien diesen Prozess erlernt haben.

Deine Erfahrungen
  1. Wieviel trinkst du täglich?
  2. Mit welchen Tricks schaffst du es mehr zu trinken?
  3. Wie stehst du zu Säften, Softdrinks und Co.?

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